Aie alle Lebewesen kann auch Dein Pferd einmal erkranken. Dem Pferdebesitzer sitzt das natürlich immer im Hinterkopf und diese Sorgen lassen sich leider nicht so einfach abstellen. Das ungute Gefühl vor einer schlimmen Erkrankung oder den Folgen von dieser sind allgegenwärtig. Jedoch lässt sich diese Angst durchaus minimieren, werden einige Dinge zum Erhalt der Pferdegesundheit schon im Vorfeld beachtet. Diese Maßnahmen können zwar vielleicht nicht vor jeder Pferdekrankheit schützen, aber Du hast gute Chancen, dass Euch einiges erspart bleibt. Welche Krankheiten es gibt und wie Du sie sie rasch bemerkst, möchten wir Dir nun nicht vorenthalten.

Die Kolik beim Pferd

Das Wort Kolik ist eigentlich ein Oberbegriff für Bauchschmerzen. Da Pferde einen sehr empfindlichen Magen-Darm-Trakt besitzen, können z. B. falsche oder verunreinigte Futtermittel, zu lange Futterpausen, Einstreu-Fressen, Stress oder sogar ein Wetterumschwung der Auslöser sein.


So erkennst Du rasch die Kolik beim Pferd

- Tier blickt wiederholt zum Bauch
- Scharren
- Niederlegen, Wälzen und Aufstehen wechseln sich ab
- Unruhe
- kein Äppeln mehr oder Durchfall
- Blähbauch
- berührungsempfindlicher Bauchbereich
- frisst nicht
- Atem- u. Pulsfrequenz erhöht
- Schweißbildung
- seltsame Liege- oder sogar Sitzstellung
- evtl. Flehmen
- schlägt mit Bein gegen Bauch

Wichtig: Bei den ersten Anzeichen einer Kolik beim Pferd sollte sofort der Tierarzt verständigt werden! Es besteht Lebensgefahr für das Tier!


Das Sommerekzem beim Pferd

Diese extreme Hautreizung an Fell und Langhaar wird durch kleine Mücken hervorgerufen. Es entsteht eine allergische Reaktion, die dem Pferdchen üblen Juckreiz beschert. Wenn das Immunsystem vom Pferd bereits angeschlagen ist, begünstigt das die Entstehung dieser Pferdekrankheit sehr. Für den Pferdebesitzer zieht es dann etliche Aufwendungen wie z. B. das regelmäßige Einschmieren mit Lotion sowie das Eindecken nach sich. Erkennst Du das Problem frühzeitig, lässt sich mit vermehrter Stall-Hygiene und gutem Weide-Management die Mücken-Plage für Dein Pferd eindämmen.


Erkennungsmerkmale vom Sommerekzem beim Pferd

- starker Juckreiz
- erst winzige Pusteln, später großflächigere Quaddeln und nässende, haarlose Hautstellen
- teils blutende Wunden vom Schubbern an Bäumen oder Holz
- schuppige Mähne/Schweif
- unruhiges Umhergehen


Lahmheit beim Pferd

Geht das Tier lahm, so belastet es ein bestimmtes Bein nicht mehr richtig. Gründe dafür sind oft Blockaden, Druckpunkte im Hufbereich, ein Hufabszess, beginnende Arthrose oder eine Verletzung beim Pferd z. B. an der Sehne, die allesamt Schmerzen verursachen können. Keine Angst, es muss wirklich nicht gleich Schlimmes dahinter stecken. Oft hat es sich nur vertreten oder die Muskulatur ist verspannt. Das allein kann schon eine Lahmheit beim Pferd auslösen. Aber als Pferdebesitzer ist man natürlich beunruhigt.

In jedem Fall gehört es vom Arzt abgecheckt, der meist zügig den wunden Punkt oder die Verletzung beim Pferd lokalisieren und behandeln kann. Dieser unterteilt das Lahmen in sogenannte Grade:

Grad 1: Das Tier lahmt nur im Trab und es ist eher undeutlich
Grad 2: Lahmt im Schritt
Grad 3: Schritt und Trab zeigen Lahmheit an. Es "tickt" mit Kopf/Hals bei Belastung mit kranken Bein
Grad 4: Es möchte das Bein nicht belasten und zieht es nach oben.


Atemwegserkrankungen beim Pferd

Bei Husten des Tieres gilt es zeitnah zu handeln, damit sich kein chronischer Verlauf einstellt. Husten selbst ist eigentlich ein Symptom und kann durchaus die ein oder andere Pferdekrankheit begleiten. Ob es nun durch einen Virus oder durch Bakterien z. B. aufgrund schlechter Futter/Einstreuqualität ausgelöst wurde, wird der Tierarzt jedenfalls schnell feststellen können und die richtige Behandlung einleiten.


Erkennungsmerkmale einer Atemwegserkrankung

- das Tier niest und/oder hustet
- erhöhte Temperatur
- Ausfluss aus Nase oder Auswurf aus Maul
- gereizte, teils verklebte Augenpartie
- apathisches Verhalten
- das Tier frisst nicht


Hufrehe

In jedem Fall eine Pferdekrankheit, die dem Tier üble Schmerzen verursacht. Neben zu viel Futter, Gras etc... => Stoffwechselproblemen und zu wenig Bewegung, können auch eine Überbelastung oder ein Trauma z. B. eine OP dieses Leiden auslösen. Bei Rehe entzündet sich die Huflederhaut. Erneut ist schnelles Handeln das A und O, um dem Tier baldmöglichst eine Linderung zu verschaffen. Wird zu spät gehandelt oder kehrt die Hufrehe immer wieder, kann eine Hufbeinrotation mit Durchbruch die Folge sein.


Erkennungsmerkmale von Hufrehe

- das Tier geht lahm, versucht die betroffenen Beine zu schonen
- liegt viel
- warme Hufe
- nach vorn strecken der Vorderbeine zur Entlastung, mehr Hinterhand-Belastung
- evtl. Schweißbildung
- es möchte sich nicht mehr gerne bewegen


Strahlfäule

Hier sind Bakterien der Übeltäter. Sie setzen sich am unteren Teil des Hufes fest und zersetzen das Horn und den Strahl. Gibt es im Stall oder im Auslauf beispielsweise viel feuchte Bereiche oder wird weniger oft gemistet, begünstigt das die Pferdekrankheit Strahlfäule sehr. Eine rasche Hufbearbeitung und gute Hygiene am Huf wie bei der Haltung sind hier unbedingt erforderlich.


Erkennungsmerkmale von Strahlfäule

- der Strahl ist zerklüftet und es können sich Hohlräume bilden mit modriger Substanz
- faulig stinkender Geruch


Pferdegesundheit erhalten dank Früherkennung

Diese Überschrift trifft es auf den Punkt. Wenn Du als Pferdebesitzer stets das Allgemeinbefinden Deines Tieres beachtest, wirst Du eine mögliche Pferdekrankheit oder eine Verletzung beim Pferd auch sofort feststellen.

Wer kennt das Tier schließlich besser als Du? Ist Handlungsbedarf da, solltest Du Dich so zeitnah wie möglich beim Tierarzt melden.

Bei Kolik- oder Hufrehe-Symptomen natürlich umgehend!

Nimmst Du Dir außerdem
 - eine artgerechte Haltung
- bedarfsgerechte Fütterung
- viel Bewegung
- regelmäßige Hufbearbeitung und Gesundheits-Checks
- ausgiebige Pflege von Fell, Haar und Huf

 zu Herzen, dann steht einer dauerhaften guten Pferdegesundheit eigentlich nichts im Weg.

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