Als Mensch weißt Du, dass Obst und Gemüse eine große Wichtigkeit für Deinen Körper hat. Nichts ist ernährungsphysiologisch wertvoller in puncto Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe als diese Kombi. Wie sieht es nun aber für die Pferdegesundheit aus? Ist dieses Saftfutter auch für die Pferdefütterung interessant? Wir erläutern Dir dieses Thema gerne näher, damit Du weißt, was das Richtige für Dein Pferd ist.

Was steckt denn im Saftfutter für das Pferd?

Erst einmal punktet Obst und Gemüse natürlich mit einem hohen Wasseranteil. Ebenso ist die gute Verdaulichkeit ein Plus. Der Rohfaseranteil hingegen ist eher gering. Klares Minus zeigt die schnelle Verderblichkeit von vielen Obst- und Gemüsesorten an. Eine korrekte Lagerung und stetige Kontrolle ist daher sehr wichtig. Toll sind dafür die hohen Mengen an Vitaminen, Mineralien und Spurenelemente, die tatsächlich auch für Dein Pferd von großer Bedeutung sind. So lässt sich beispielsweise während der Winterzeit, wenn die Tiere kein frisches Gras via Koppelgang mehr bekommen, der Nährstoff-Haushalt gut aufrechterhalten. Denn Ihr wollt doch sicher nicht auf den gemeinsamen Reitsport im Winter verzichten, oder? Ideal also, um Dein Pferdchen mit nötigen Zusätzen zu versorgen, damit es fit und gesund durch die kalte Jahreszeit kommt.

Wichtig

Soll Saftfutter für das Pferd mit auf den Speiseplan, dann beginne stets mit kleinen Mengen. Die Rationen können später immer noch langsam gesteigert werden. So kann sich die empfindliche Magen- und Darmpartie Schritt für Schritt daran gewöhnen. Generell gilt jedoch bei Obst: Weniger ist mehr. Denn er enthält natürlich viel Fruchtzucker. Leidet Dein Tier unter einer Stoffwechselerkrankung wie z. B. EMS und Cushing oder an Hufrehe, sollten die Mengen ohnehin sehr gering bleiben. Am besten besprichst Du das sogar vorab mit Deinem Tierarzt, um Deinem Liebling nicht zu schaden.

Was steckt denn im Saftfutter für das Pferd?

Zuallererst sei gesagt, dass Obst reif sein muss. Nicht überreif und natürlich auch nicht faulig. Besondere Vorsicht gilt bei Streuobst. Es ist nicht nur teils faul, überreif oder schimmelig, sondern beinhaltet manchmal sogar die ein oder andere Wespe. Hast Du einen Obstbaum auf der Weide, solltet Ihr in kurzen, regelmäßigen Abständen die Früchte aufsammeln. Klar darf dann aussortiert werden. Das Gute kann selbstverständlich portioniert wieder für die Tiere genutzt werden.

Äpfel und Birnen

Äpfel und Birnen sind ein beliebtes Obst für das Pferd. Aber die Menge sollte, besonders bei der Birne, klein gehalten werden. Birnen enthalten Unmengen an Fruchtzucker und sie gären außerdem recht schnell. Kolik-Alarm! Beide Obstsorten sollten vor der Fütterung halbiert oder geviertelt werden. Ganze Früchte können eine üble Schlundverstopfung auslösen, kleinere Stücke werden zu schnell verschlungen ohne zu kauen.

Die Banane

Tatsächlich sollte es bei "die Banane" bleiben, denn sie enthält ebenfalls viel Zucker und ist demzufolge eher als besonderes Leckerchen gedacht. Also nicht unbedingt etwas für täglich.

Exotisches Obst für das Pferd

Als erfrischende Abwechslung im Sommer sind Wassermelonen beliebt. Natürlich wieder nur in kleiner Menge wegen des Zuckers und ohne Schale. In den kühleren Monaten kann ein Stück Mandarine oder ein Stück Orange für Entzücken sorgen. Wegen der Säure jedoch lieber nicht mehr.

Geeignetes Gemüse für das Pferd

Die rote Bete

Das rote Knollengemüse ist leider wieder etwas in Vergessenheit geraten. Tatsächlich wurden Pferde früher oft mit Bete gefüttert. Schon damals wusste man, dass ihre Inhaltsstoffe dem Immunsystem, dem Stoffwechsel und der Blutbildung zuträglich sind und sie außerdem entzündungshemmende Eigenschaften besitzt. Eine Powerknolle also, die Du in kleiner Menge (1 Stück/Tag z. B.) roh verfüttern kannst. Aber auch Bete enthält einiges an Fruchtzucker!

Die Möhre

Wer geht im Reitsport schon ohne Möhre aus dem Haus? Sie gehört wohl schon gedanklich mehr zu Pferd als zu Hase. Das längliche Gemüse schmeckt Pferd außerordentlich gut und es stecken doch etliche wertvolle Bestandteile wie z. B. Carotin in ihm. Idealerweise fütterst Du zur Karotte immer ein gutes Öl dazu. Dieses löst Vitamine aus und trägt zur besseren Verwertbarkeit des Gemüse im Organismus des Tieres bei. Bedenke wieder den Zuckergehalt.

Fazit zu Obst und Gemüse in der Pferdefütterung

Saftfutter ist für Dein Tier eine tolle Abwechslung, dennoch sollte das meist süße Beiwerk nur ein sehr kleiner Teil des Pferde-Speiseplans bleiben. Stimmen Bewegung (Training) und Fütterung gut überein, spricht aber nichts gegen eine Handvoll Obst oder Gemüse für das Pferd. Auch schlechten Essern kannst Du mit einer Beigabe von Obst/Gemüse wieder zu mehr Appetit verhelfen.

Kleiner Tipp:

Altüberliefertes nicht vergessen! So sind beispielsweise Hagebutten eine kraftvolle, schmackhafte Vitamin-Zufuhr im Herbst, getrocknete Brennnesseln ein heilvolles Knabber-Kraut, ein großer, gepflückter Löwenzahn-Strauß gut für Nieren/Leber und Brombeerblätter sind neben ihren vielen Spurenelementen ein Plus für die Verdauung. Wenn Du weißt, wonach Du sammeln musst, kannst Du übers Jahr immer wieder für tolle Leckereien sorgen (auch ohne viel Zucker!), die der Pferdegesundheit und einer ausgewogenen Pferdefütterung sehr zugute kommen.

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