Echon wenn sich der Fellwechsel im Herbst ankündigt wird klar, dass der Winter uns bald wieder im Griff haben wird. Farblose, abgefressene Koppeln, eklig kalte Witterung und dichter werdendes Fell - alles Veränderungen, die Deinem Pferd einiges abverlangen. Denn: Es verändert sich auch der Energiebedarf vom Pferd über die Wintermonate. Eine Angleichung in der Pferdefütterung für den Mehraufwand seines Körpers ist nun notwendig, um es weiterhin gesund zu erhalten.

Wovon ist der Energiebedarf beim Pferd mitunter abhängig?

+ Arbeitsleistung
+ Haltung
+ Rasse des Tieres
+ Alter
+ Winterfell
+ Temperaturen
+ dem Stoffwechsel
+ Gesundheit

Warum braucht das Pferd also ein Mehr an Energie?

Eigentlich denkbar einfach. Sinken die Temperaturen wird die "innere Heizung" des Pferdes angekurbelt, das Fell dichter und bestehende Nährstoff- und Energiereserven müssen eingesetzt werden. Je nach Training, Alter und sogar Rasse des Tieres (z. B. Robustpferd) ist dieses Mehr an Leistung im Körper des Pferdes unterschiedlich in der Gewichtung.

Merke:

Fakt ist jedoch: Muss der Organismus sich auf härtere Bedingungen einstellen, ist es essentiell von Bedeutung die Pferdefütterung in Menge sowie auch nährstoffbezogen anzupassen. Gut versorgt kann der Winter dem Pferd nämlich nichts anhaben und Du kannst die kühle Jahreszeit mit Deinem vierbeinigen Partner gleichermaßen wie den Rest des Jahres genießen.

Tipp 1: Auf Wasseraufnahme achten

Viele Pferde trinken deutlich weniger im Winter. Ihr Wasserhaushalt ist dann durch fehlendes, saftiges Gras nicht mehr im Gleichgewicht. Dazu kommt, dass das Wasser in den Tränken oftmals extrem abkühlt und weniger gern aufgenommen wird. Leider wird nicht selten durch Wasserverlust eine Kolik beim Pferd (Verstopfung) ausgelöst. Bietest Du Deinem Tier regelmäßig lauwarmes Wasser an, wird es diese Möglichkeit sicherlich gerne annehmen. Manchmal ist ein guter Schuss Tee im Eimer hilfreich, um die Wasseraufnahme im Winter bei alten oder genäschigen Tieren zu fördern. Wird Mash vom Pferd geliebt oder eingeweichte Cobs, könntest Du auch damit eine Extraportion Flüssigkeit ins Tier bringen.

Tipp 2: Die Grundfuttermenge an den Energiebedarf anpassen

Fällt der Weidegang im Winter weg, muss das Gras durch Raufutter ersetzt werden. Idealerweise geht dieser Futtermittel-Wechsel bzw. das Abweiden sachte vonstatten. Eigentlich ähnlich wie beim Anweiden. Tag für Tag etwas weniger Koppel, Tag für Tag etwas mehr Raufutter für das Pferd. Das beugt Magen-Darm-Problemen vor, denn gerade diese Übergangszeit birgt Gefahren z. B. in Form einer Kolik beim Pferd. Letztlich sollte sich die Raufuttermenge bei gut 1,5 kg - 1, 7 kg pro 100 kg Lebendmasse einpendeln. Bei hoher Leistungsanforderung darf es natürlich mehr sein. Wobei hierfür auch eine Kraftfutterzugabe hinzukommen kann.

Tipp 3: Ausreichend Nährstoffe zuführen

Übers Gras konnte Dein Pferd noch etliche Nährstoffe aufnehmen. Das Raufutter gibt Pferd da leider deutlich weniger an guten Inhaltsstoffen weiter. Deshalb ist die Zugabe eines ausgewogenen, möglichst organischen Mineralfutters für Dein Tier sehr wichtig. Im Winter kann das Pferd seinen Vitamin-, Spurenelemente- und Mineralienspeicher kaum selbst wieder füllen. Auch mit Öl können Pferde zusätzlich Nährstoffe und Energie aufnehmen. Mariendistel-, Hanf- und Leinöl sind wirklich gute "Stoffwechsel-Anreger". Ohne Frage ein Gewinn in jeder Pferdefütterung, der in der Wintersaison nicht fehlen sollte. Hochwertiges Öl kann Pferde nämlich tatsächlich fit und leistungsfähig halten. Es fördert nachhaltig die Gesunderhaltung des Darms und des Immunsystems. So sind Atemwegserkrankungen beim Pferd oder eine Kolik beim Pferd gleich viel weniger ein Thema.

Tipp 4: Verwöhne Dein Tier mit schmackhaftem Zusatzfutter

Raufutter ist zwar das Hauptfutter Nr. 1 aber Du kannst natürlich das Futterangebot für Dein Pferd ebenso mit weiteren guten Zutaten erweitern. Zum einen wird etwas Saftfutter in Form von Möhren, rote Beete und Äpfeln gern genommen, zum anderen sind aber auch sorgfältig eingeweichte Rübenschnitzel für das Pferd eine schöne Abwechslung im Speiseplan. Gerade ältere Pferde mit eingeschränktem Kauvermögen lieben dieses weiche Futter. Melassefreie Rübenschnitzel sind für das Pferd die beste Wahl und eine gute Energiequelle mit einem Plus an etlichen Nährstoffen.

Denke daran: Werden sie regelmäßig gefüttert, sollte das mit in die Futterkalkulation einberechnet werden!

Im wahrsten Sinne des Wortes heißbegehrt ist Mash beim Pferd. Ob Alt oder Jung - Mash wird von jedem Pferd gerne gefressen. Seine warme, breiige Konsistenz ist ideal, um an kalten Tagen den Tieren etwas Gutes zu tun. Ob getreidefrei oder nicht - das Schlabber-Futter steht bei Pferden ganz oben auf der Liste. Darin lassen sich auch Medikamente, Öl für Pferde oder Futterzusätze wie Kräuter bei Atemwegserkrankungen vom Pferd, die es sonst evtl. eher verschmäht "geschmackvoll verpacken".

Tipp 5: Vermeide lange Fresspausen

In manchen Reitställen wird das Raufutter dem Pferd rund um die Uhr zur Verfügung gestellt. Ist das bei Euch nicht der Fall sollte dennoch auf mehrmaliges Füttern (mind. 3-4 x) Wert gelegt werden. Denn: Beim Fressen kommt der Organismus und demzufolge auch die innere Heizung des Tieres in Gang. Vielleicht könntest Du das Raufutter vom Pferd in ein engmaschiges Heunetz füllen. Eine längere Fresszeit und gleichzeitig Beschäftigung sind somit gegeben. Bei bestehenden Atemwegserkrankungen vom Pferd wäre es sinnvoll das Heunetz vorher zu wässern.

Tipp 6: Besondere Bedürfnisse erfordern besondere Futtermittel

Gerade in den Wintermonaten ein Thema. Denn: Bei schlechtem Wetter ist die Anfälligkeit für Atemwegserkrankungen beim Pferd oder auch Kolik beim Pferd deutlich höher. Das ist zum einen wie oben erwähnt der Futterumstellung geschuldet, aber zum anderen spielt die winterliche Bewegungseinschränkung sowie die Qualität des Futters eine große Rolle. Deshalb: Sei ruhig wählerisch was die Pferdefütterung angeht. Grünes, nach Tee duftendes, staubfreies Heu, goldgelbes, erstklassiges Futterstroh, qualitätsvolle Luzerne-Cobs, organisches Mineralfutter, richtig wertvolles Öl für Pferde, heilsame Kräuterkuren und zusätzlich viel Bewegung an der frischen Luft sind das Nonplusultra für die Pferdegesundheit.

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