Wer die Etiketten gängiger Ergänzungsfutter genau liest, merkt es schnell: Mineralien in anorganischer Form, die der Pferdedarm kaum verwertet. Inhaltsstoffe, die sich gegenseitig in der Aufnahme blockieren. Dosierungen, die zu niedrig sind, um eine Wirkung zu entfalten – aber hoch genug, um auf der Verpackung zu stehen. Dazu: Marketing-Versprechen, die die Wissenschaft nicht deckt.
Das ist kein Einzelfall. Es ist das Grundprinzip eines Marktes, der seit Jahrzehnten funktioniert – weil Pferdebesitzer ihren Tieren das Beste geben wollen und selten die Zeit haben, sich spezifisch einzulesen.